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Preise & Umfang

Wieviel kostet eine Website?

Was eine professionelle Website wirklich kostet, welche Faktoren den Preis bestimmen und womit Sie laufend rechnen sollten.

Wer diese Frage googelt, bekommt meistens eine Antwort, die niemandem hilft: zwischen 500 und 50.000 Euro, kommt ganz darauf an. Das stimmt sogar, nur weiß man danach genauso wenig wie vorher.

Deshalb hier die Antwort, wie viel Ihre Website bei mir kostet.

Die kurze Antwort

Eine Website für einen kleinen Betrieb kostet bei mir zwischen 990 und etwa 1.600 Euro, je nachdem wie viele Seiten sie umfasst.

Wovon der Preis abhängt

Der größte Hebel ist die Anzahl der Unterseiten. Die Startseite bildet die Grundlage und kostet 990 Euro. Jede weitere Seite kommt mit 100 bis 120 Euro dazu.

Wie viele Seiten Sie brauchen, hängt weniger vom Geschmack ab als von Google. Eine einzelne Seite kann nicht gleichzeitig auf drei verschiedene Suchanfragen antworten. Wer also drei Leistungen anbietet, nach denen Kunden getrennt suchen, braucht dafür auch drei Seiten. Ein Maurerbetrieb, der für Altbausanierungen gefunden werden will, braucht eine Seite, die genau davon handelt.

Dazu kommen Seiten, die keinem Suchbegriff dienen, aber Vertrauen schaffen: eine Seite über das Team, Referenzen, eine Speisekarte. Impressum und Datenschutzerklärung sind gesetzlich vorgeschrieben und bei mir im Preis enthalten.

Hinzu kommen Kosten für die Einbindung von zum Beispiel Ticketsystemen, Instagram-Accounts oder Videos.

Die Nutzung moderner Werkzeuge wie Anthropics Claude Code und vergleichbarer Systeme beschleunigt Routinearbeiten, die früher Stunden gekostet haben. Blind vertrauen darf man dem nicht, und auf die Feinheiten kommt es am Ende ohnehin an. Aber die gewonnene Zeit gebe ich über den Preis an Sie weiter.

Welche laufenden Kosten entstehen

Eine Website ist kein Möbelstück, das man einmal kauft und dann stehen lässt. Drei Posten laufen weiter.

Die Domain, also Ihre Adresse im Netz, kostet je nach Endung etwa 10 bis 15 Euro im Jahr. Das Hosting, also der Platz auf dem Server, ist bei den von mir gebauten Seiten kostenlos, weil sie technisch so schlank sind, dass keine nennenswerten Kosten anfallen.

Der dritte Posten wird am häufigsten vergessen: Rechtstexte. Impressum und Datenschutzerklärung müssen aktuell bleiben, und die Gesetzeslage ändert sich mehrmals im Jahr. Das Telemediengesetz (kurz „TMG") wurde 2024 durch das Digitale Dienste Gesetz („DDG") abgelöst, und die europäische Plattform zur Online-Streitbeilegung wurde 2025 abgeschaltet. Wer seine Texte seitdem nicht angepasst hat, verweist heute auf Gesetze und Stellen, die es nicht mehr gibt. Die Einbindung der Rechtstexte ist in den Betreuungskosten bereits einkalkuliert, sodass Sie das Risiko vor Abmahnungen minimieren.

Die monatlichen Betreuungskosten für Ihre Website liegen aktuell bei 45 Euro. Neben den rechtlichen Schriftsätzen beinhaltet die Betreuung Änderung oder Ergänzung der Inhalte und technische Pflege und Hosting.

Warum die Preisspannen im Netz so groß sind

Weil drei sehr verschiedene Dinge denselben Namen tragen.

Ein Baukasten wie Wix oder Jimdo kostet zwischen zehn und dreißig Euro im Monat, dafür bauen Sie selbst. Wenn Sie Freude daran haben, selbst daran zu basteln, ist das ein vollkommen vernünftiger Weg. Für umfangreiche Seiten ist das aber nicht zu empfehlen.

Eine Agentur kostet selten unter 3.500 Euro, oft deutlich mehr. Gerade bei Konzernen oder sehr großen Unternehmen, deren Websites sehr viel Planung und Zeit für die Umsetzung erfordern, ist eine Agentur die sinnvollste Variante.

Dazwischen liegen Freelancer. Sie arbeiten direkt mit einer Person, die Entscheidungen trifft, ohne sie durch drei Abstimmungsschleifen zu schicken. Außerdem sparen Sie sich Kosten von Unternehmern mit Büro, Mitarbeitern und anderweitigen Betriebsausgaben. Das wirkt sich direkt auf den Preis aus.

Was den Preis nach oben treibt

Besondere Funktionen sind der häufigste Grund. Eine Terminbuchung, ein Onlineshop, eine zweite Sprache oder eingebundene Videos bedeuten zusätzliche Arbeit, die sich nicht pauschal beziffern lässt. Darüber spreche ich lieber einmal persönlich, als eine Zahl zu nennen, die ich nachher nicht halten kann.

Der zweite Grund ist fehlender Inhalt. Wenn keine Texte vorhanden sind und die Bilder vom Handy stammen, wird aus einem Webprojekt zusätzlich ein Text- und Fotoprojekt. Das ist machbar, kostet aber Zeit.

Was Sie als Nächstes tun können

Wenn Sie wissen möchten, wo Ihr Projekt ungefähr landet, beantworten Sie vier Fragen in meinem Preisrechner. Sie bekommen sofort eine Spanne, ohne Erstgespräch und ohne Ihre Adresse zu hinterlassen.

Und falls Sie bereits eine Website haben und überlegen, ob sich eine Überarbeitung lohnt: Ich schaue mir kostenlos an, was auf Ihrer Seite tatsächlich passiert, und schicke Ihnen die Befunde.